hotel Geschichte und Gastronomie

 

Geschichte und Gastronomie

 


Nach dem ersten Blick auf die Spitze der Kathedrale schweift der Blick hinüber zur aussergewöhnlichen Fassade des Maison Kammerzells, einem Kleinod der Elsässer Renaissance.

Erbaut im Jahre 1427, bekam das Haus in den Jahren 1467 bis 1589 sein bis heute erhaltenes Aussehen. Das Maison Kammerzell steht am «Inventaire Supplémentaire des Monuments Historiques».



Kupferstich aus dem 19. Jahrhundert


Das Maison Kammerzell
bei der Weltausstellung von 1900

Aquarell von Muray, 1840
(Cabinet des Estampes (Kupferstich-Kabinett), Straßburger Museum)

Beginn der Fassadenrenovierung
Ende des vergangenen Jahrhunderts


Die Wache auf der Stadtmauer

Dem berühmten Elsässer Maler Léo Schnug verdanken wir die wunderschönen Fresken die er von 1903 bis 1905 kreierte. So sieht man im Erdgeschoss das Narrenschiff, die Würfelspieler, die Qualen des Tantalus und auch weitere schöne Fresken in der ersten Etage, die dem Haus sein besonderes Ambiente verleihen.

Fresko von Léo Schnug : Der elsässische Dichter der Renaissance, Sébastien Brant, betrachtet sein „Narrenschiff“


Léo Schnug (1878-1933) - Selbstportrait


Narretei-Szene

 

Schalmei-Spieler
(1. Obergeschoß, Seitenfassade), Bleistiftzeichnung von C. Braun, 1884

Das Haus war immer im Besitz von Händlern. Die drei Etagen in Holz gearbeitet mit Verzierungen aus der Renaissancezeit verdanken wir dem genialen Käsehändler Martin Braun. Ein schöner Anfang, denn heute ist das ganze Haus der Gastronomie geweiht.

 


Inschrift oberhalb der Eingangstür


Orgelspieler, Seitenfassade 3. Obergeschoß

Das Gleichnis von der Hoffnung, am Eckpfosten
(auf Höhe des 2. Obergeschosses)

© Photographies : Alain Kauffmann, Laure Gautherot - OTSR, Benoît Linder

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